geNAWo
gemeinsame Nutzung von Arbeits- und Wohnraum

geNAWo als Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen

Wohnraummangel, demografisch alternde Gesellschaft, Pflegenotstand, Vereinsamung und mobiles Arbeiten für viele, sind einige der aktuellen und zukunftsrelevanten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. 

Ein gemeinwohlorientierter Lösungsansatz liegt in der Aktivierung von bestehendem Wohnraum zur gemeinsamen Nutzung als Arbeits- oder Wohnraum mit einem vielfachen Nutzen:

  • Verringerung des Wohnraummangels
  • Versorgungssicherheit für ältere Menschen, die dadurch länger in ihrem Zuhause wohnen können
  • Verringerung der Vereinsamung und Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe
  • Förderung des mobilen Arbeitens in der Nachbar-schaft für Menschen ohne eigenes Homeoffice 
  • Förderung des freiwilligen Engagements und des gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • Förderung der Inklusion von Menschen mit Einschränkungen, Migrationshintergrund, usw.

Die gemeinsame Nutzung von Wohnraum erfordert ein Umdenken und gesellschaftlichen Kulturwandel. Um bestehende Vorbehalte abzubauen, braucht es gute Beispiele. In vielen Kommunen und Quartieren gibt es Initiativen von unterschiedlichen Akteuren, die das gesellschaftliche Miteinander fördern. Es entstehen und werden von den Akteuren auch Initiativen zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur durchgeführt. 

Die Förderung der gemeinsamen Nutzung von Wohnraum erfordert das Zusammenwirken der vielfältigen Akteure auf übergeordneter und regionaler Ebene. Zur Unterstützung und Begleitung von Kommunen und regionalen Initiativen bei der Bildung und Umsetzung von regionalen geNAWo-Modellprojekten im Zusammenwirken von heterogenen Akteuren, soll ein übergeordnetes geNAWo-Konsortium gebildet werden. Im April findet dazu ein Initial-Workshop bei der Diakonie Deutschland in Berlin statt. Er wird von der Grünen Liga Wohnen zusammen mit Kuwanex organisiert. Eingeladen sind Wohlfahrts-, Wohn-,  Freiwilligen- und Fundraisingverbände, Kirchliche Arbeitsgemeinschaften, politische Initiativen, Stiftungen, Institute und gemeinnützige Organisationen.

 

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